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    Es war kurz nach der Dämmerung. Daisy und ich waren im Taxi auf dem Weg nach Rishikesh. Da stand er mitten auf der Straße: Ein großer Elefantenbulle mit langen Stoßzähnen tauchte im Scheinwerferlicht auf. Om Gam Ganapataye Namaha. Rishikesh grenzt an ein Wildlife Reservat. Wir haben mit dem Auto respektvoll Abstand gehalten und dann hat er sich langsam in den Wald verzogen. Wir haben das als gutes Omen bewertet; Ganesha, der Elefantenköpfige Gott ist ja der Beseitiger von Hindernissen.

    Indien berührt dich nicht nur äußerlich. Es ist vibrierende, dichte Lebendigkeit, bunt und in seiner Komplexität und Vielseitigkeit nicht wirklich zu erfassen: Stille und Lärm, Chaos und Klarheit, Weite und Intensität, Spiritualität und Alltag…Indien vereint alle Gegensätze und geht weit darüber hinaus. Die Wirkung kann zutiefst therapeutisch sein. Wenn du tiefer schaust, spricht es zu deiner Seele. Für mich ist es wie ein aufatmen und nach Hause kommen. Und ich bin sehr froh, dass es vielen Teilnehmern auch so gegangen ist.

    Genau in dieses besondere Feld durften wir im Februar mit unserer Gruppe eintauchen – beim Magic India Yoga & Ayurveda Retreat in Rishikesh. Es war eine Reise zwischen Yoga, Ayurveda, Meditation, Klang, Tempeln, Ganga und gelebtem Indien. Und es war mehr als ein Retreat. Es war eine Erfahrung, die nachwirkt.

    IMG_5596-scaled im Soma Yoga Freiburg

    Mehr als nur eine Auszeit

    Was diese Reise besonders gemacht hat, war die Verbindung verschiedener Ebenen mit dem Fokus auf Inspiration und Heilung.
    Da war die tägliche Yogapraxis. Da waren die ayurvedischen Behandlungen. Da waren Meditation, Kirtan, Soundhealing, Workshops über Yoga und Ayurveda, Journaling, Mantra und stille Momente auf dem Balkon oder im Yogaraum. Und da war gleichzeitig das lebendige Indien direkt vor der Tür: Tempel, Straßen, Pilger, Kühe, Mopeds, Märkte, Musik, Rauch, Gebete, Blicke, Begegnungen.

    Wir haben den Retreat bewusst so gehalten, dass es eine unterstützende Struktur und Freiraum zugleich gab. Mit einem klaren Ablauf, aber ebenso Raum für Praxis, für Regeneration, für Inspiration.

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    Der Tagesrhythmus,

    Die Tage begannen früh – mit einer stillen Healing Raga Meditation und einer morgendlichen, belebenden Yogapraxis. Diese frühen Stunden hatten eine besondere Qualität. Die Luft war noch weich, der Geist offener, die Wahrnehmung feiner. Danach Frühstück, Erdung, Ankommen im Tag.

    Im weiteren Verlauf öffnete sich Raum für das, was dieses Retreat im Kern ausgemacht hat: Ayurveda-Behandlungen, Ruhe, Reinigung und Integration. Wer wollte, konnte zusätzliche Angebote wahrnehmen – etwa Journaling, Gayatri Mantra Chanting oder Singing Meditation. Inspirierende Vorträge von Dr. Shubham Kulkarni  und mir über mentale Gesundheit und Daisy’s „Ayurveda für Frauen“ waren weitere Highlights.  Am Abend kamen wir wieder zusammen: für Yin Yoga, Meditation, Kirtan, Satsang oder Sharing.

    Dieser Rhythmus war kein starres Programm, eher ein tragender Rahmen, in dem jeder auf seine Weise tiefer sinken konnte.

     

    Ayurveda nicht nur verstehen, sondern erleben

    Ein Herzstück des Retreats waren die ayurvedischen Lifestyle Beratungen und Behandlungen. Und genau darin lag ein großer Unterschied zu vielen Reisen, die Yoga und Ayurveda nur als schöne Begriffe verwenden. Hier ging es nicht (nur) um Wellness, sondern um eine transformative Erfahrung. Und das ist nicht immer angenehm, weil Transformation immer ein Verlassen der Komfortzone bedeutet. Die mitfühlende Gruppenenergie, das ruhig gelegene Retreat Zentrum mit den wunderbaren Therapeuten und Mitarbeitern war die ideale Unterstützung für diese Reise nach Innen.

    Ayurvedische Massagen und Dampfbäder wirken entgiftend und gleichzeitig wohltuend und regenerierend auf das Körpergewebe. Ruhephasen und persönliche Konsultationen haben vielen aus der Gruppe geholfen, Themen anzuschauen, bewusster zu werden, herunterzufahren. Sacred Sound, Mantra singen und das bewusste Hören indischer Ragas (Melodien) habe ihre ganz eigenen heilenden Qualitäten, die so sehr spürbar wurden. Nach ein paar Tagen wurde der Körper weicher, das Nervensystem ruhiger und der Geist klarer. Yoga und Ayurveda wurde erfahrbar als etwas, das nachhaltig Regeneration und Tiefe bringen kann.

    Gerade diese Verbindung aus Yoga, Meditation und Ayurveda hat eine besondere Kraft. Sie holt uns nicht nur aus dem Alltagsmodus heraus, sondern erinnert uns daran, wie sich ein stimmigerer innerer Rhythmus anfühlen kann.
    Und das nicht nur für die 10 Tage, sondern vieles ist auch potenziell übersetzbar und anwendbar zuhause. (na gut, bis auf die täglichen Massagen…)

     

    Massage im Soma Yoga Freiburg

    Rishikesh: heilig, lebendig, berührend

    Rishikesh ist kein Ort, den man einfach konsumiert.
    Er ist nicht ein abgeschirmter Urlaubs- und Retreat Ort. Und genau das ist Teil seiner Kraft. Die Stadt lebt. Sie pulsiert und berührt. Rishikesh ist dieser magische Ort, an dem die heilige Ganga aus dem Himalaya tritt und sich uralte Praxis mit lebendiger Moderne mischt. Ein Ort, der seit Jahrhunderten, wahrscheinlich Jahrtausenden, Asket:innen, Pilger:innen, spirituelle Meister (am bekanntesten wohl Swami Sivananda und Maharishi Mahesh Yogi) und heutzutage Yogis aus aller Welt anzieht.

    Der Fluss, die Tempel, die Ashrams, die vielen kleinen und großen Zeichen gelebter Spiritualität – all das verleiht dem Ort eine besondere Qualität. Gleichzeitig ist da das ganz normale indische Leben in seiner Fülle: Straßen, Stimmen, Gerüche, Unvorhersehbarkeit. Wer hier ankommt, merkt schnell: Das ist keine sterile Rückzugsblase. Das ist Indien. Genau darin liegt ein Teil der (Heilungs-) Magie.

     

    IMG_8671 im Soma Yoga Freiburg

    Tempel, Ganga und besondere Wege

    Einige Momente dieser Reise waren nicht groß inszeniert oder geplant – und gerade deshalb unvergesslich. Die Begegnung mit der Ganga, morgens zum Sonnenaufgang, ein gemeinsamer Weg zum Arati (Lichterritual), der spontane Ashramdarshan mit Mataji, Tempelbesuche, der besondere Ausflug zum „Beatles“ Ashram; oder einfach das Erkunden von Shops und Cafés. Und natürlich die Begegnungen mit den Affen, den Vögeln (Pfauen!) und den vielen „heiligen“ Kühen (und deren Hinterlassenschaften 😉 Eine Landschaft zwischen Pilgerort, spiritueller Tradition und modernem Indien.

    Auch kulturelle und spirituelle Erlebnisse wie Kirtan, Havan (Feuerzeremonie), Konzerte oder besondere Abende rund um Shivaratri haben dem Retreat eine Tiefe gegeben, die weit über ein gewöhnliches Reiseprogramm hinausging. Vieles davon lässt sich zwar beschreiben – und doch bleibt das Wesentliche oft zwischen den Zeilen. Manche Erfahrungen wollen nicht erklärt, sondern müssen erlebt werden.

     

    IMG_7568 im Soma Yoga Freiburg

    Die Magie liegt dazwischen

    Obwohl in dem Retreat viel „drin“ steckte, sind es oft die unerwartet stillen Momente, die so besonders sind: ein Tee nach einer Behandlung, ein Blick vom Balkon in den Dschungel, ein paar ehrliche Zeilen im Journal, eine kurze Begegnung im Gang, das Gefühl von Verbindung nach dem Mantra, das Loslassen in der Yogaposition, ein Moment von Stille, in dem nichts „passieren“ musste.

    Gerade in einer Welt, die oft zu schnell, zu voll und zu laut ist, wird so etwas kostbar.
    Und heilsam. Retreat heißt auch: weg sein von seinem „normalen“ Leben damit wieder neue (Innen-) Räume von Klarheit, Vitalität und Stille auftauchen können.

    IMG_7605 im Soma Yoga Freiburg

    Was bleibt

    Von solchen Reisen nimmt man nicht nur Erinnerungen mit.
    Man nimmt oft etwas Feineres mit: mehr Ruhe, mehr Verbindung, mehr Klarheit. Vielleicht auch eine neue Beziehung zur eigenen Praxis. Oder ein tieferes Gefühl dafür, dass Heilung und Entwicklung nicht immer im Mehr liegen, sondern oft im Einfacheren, Wesentlicheren, Wahrhaftigeren.

    Für uns war dieses Retreat jedenfalls eine Bestätigung, wie kraftvoll diese Verbindung aus Indien, Yoga, Ayurveda, Meditation und Klang sein kann. Ein echter transformativer Erfahrungsraum.

    Oder wie es eine Teilnehmerin ausdrückte: „Ich bin so dankbar für diese 10 Tage. Die Mischung war einfach perfekt. Ich fühle mich so entspannt und habe das Gefühl, so viel Zeit gehabt zu haben. Ich gehe so bereichert weiter.“ (Susen)

     

    Traditional-fire-ceremony-gathering-in-harmony im Soma Yoga Freiburg

    Magic India geht weiter

    Nach diesem Retreat war für uns klar: Wir werden wiederkommen.
    Um erneut einen Raum zu öffnen für Tiefe, Regeneration, Inspiration und echte Begegnung – mit Indien, mit der Praxis und mit sich selbst.
    Und ich bin sicher: der Segen Ganeshas ist wieder dabei!

    Auch 2027 wird es wieder ein Magic India Yoga & Ayurveda Retreat geben. Und wer beim Lesen spürt, dass da etwas ruft, sollte dieses Retreat im Blick behalten.
    Wann: vom 10 – 20 Februar 2027
    Early Bird Preis bis zum 1. August 2026

     

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