Yoga, die Welt, das Ich & andere Identitätskrisen

Yoga, die Welt, das Ich & andere Identitätskrisen

Yoga – und die destruktive Kraft der Identifikation

Yoga als Begriff deutet auf etwas hin was über Kultur, Namen, Geschlecht, Gruppenidentität, Nation, Rasse, Ideologie, Idee und Konzept hinausgeht. Es ist die Erkenntnis dessen, was all die individuellen Ausdrucksformen, Lebensformen und Manifestationen hervorbringt, verbindet und erhält.
Verbindung oder Einheit ist auch eine geläufige Übersetzung des Wortes Yoga.

So wie eine individuelle Welle, obwohl einzigartig, in ihrer Essenz immer Wasser bleibt und somit den Ozean in sich trägt. Oder wie Inseln im Ozean durch den Meeresgrund miteinander verbunden sind. Was man sieht sind die individuellen Inseln aber nicht die zugrundeliegende Verbindung oder gar die Identität mit einer fundamentalen Realität.

Je nach Kultur, Zeit und Tradition wurde diese Ebene, dieses Einheitsprinzip unterschiedlich ausgedrückt: Essenz, Leben, Liebe, Bewusstsein, Gott, Shiva, Kali, Wakan Tanka, Selbst, Quantenfeld, Shunya, Purusha, etc…

Manchmal wird gesagt, diese Essenz wird im Herzen erkannt.
Nicht Herz im Sinne von Emotionalität, sondern als Ausdruck und Symbol von einer inneren ganzheitlichen Erkenntnisfähigkeit die den Intellekt weit übersteigt.

Wie hier aus einer alten Schrift, der Mundaka Upanishad:

“Hell, aber verborgen wohnt das Selbst im Herzen.
Alles was sich bewegt, atmet, öffnet und schließt,
lebt im Selbst. Es ist die Quelle der Liebe
und mag durch die Liebe erfasst w
erden,
aber nicht durch das Denken”

Yoga geht in diesem Sinne weit über verschiedene Stile, Lehren, Tradition, Sichtweisen, spirituelle Systeme oder Praktiken hinaus, obwohl es diese natürlich nutzt. Es bezieht sich auf die grundlegende Identität der individuellen „Welle“ mit dem Ozean, mit der Gesamtheit.

So gesehen ist nichts, auch keine sozialen und politischen Aspekte außerhalb dessen, was wir als Thema von Yoga bezeichnen können. Schlussendlich, potenziell kann jede Art von Erfahrung, die wir von Moment zu Moment machen, ein Spiegel werden, durch den wir Yoga erfahren.

Das erfordert meistens, dass wir die Trennung zwischen „Yoga“ und dem Rest des Lebens hinterfragen.

„Die Wahrheit ist Eins, die Wege dahin sind vielfältig“

Yoga als Weg der Erforschung
Und es bedeutet oft, dass wir unsere Sicht auf Yoga erweitern müssen. Was hilft mir die schönste Yogapraxis, wenn dabei mein Herz verschlossen bleibt und sich innerlich nichts verändert? Wenn sich weiter alles nur um mich dreht,  und die Zuflucht in „mein“ Yoga zu einem Bollwerk wird,  genauso wie fixierte politischen Meinungen oder rigide Vorstellungen was man essen soll oder nicht?
Es ist sicherlich nicht nur damit getan ein- oder zweimal pro Woche zu einem Yoga-Kurs zu gehen, tief zu atmen, das richtige Outfit zu tragen, die richtigen Mantras zu singen oder die richtigen Dinge zu sagen. Positives Instagram und Facebook Profil inklusive.
Traditionell ist Yoga keine fixierte Sache. Es gibt viele Formen, Traditionen und Sichtweisen. Viele auch, in denen Asana, die Haltungen, nur eine geringe oder gar keine Bedeutung haben. Das ist deshalb, weil Yoga von den Menschen lebt, die es praktizieren und leben. Und die Einzigartigkeit eines jeden Menschen wird zum Portal für die Erkenntnis der zugrundeliegenden Einheit.

Oder wie es in der Rig Veda, eines der ältesten spirituellen Texte der Menschheitsgeschichte, frei übersetzt, heißt:

„Die Wahrheit ist Eins, die Wege dahin sind vielfältig“

Im Kern kann man Yoga als eine offene, undogmatische Untersuchung des Lebens in all seinen Aspekten verstehen. Und es deutet auf die Möglichkeit hin, das jeder von uns potenziell fähig ist, innere Barrieren zu überwinden und innerlich frei zu werden. Und die spezifischen Praktiken und Methoden können uns dabei unterstützen, sind aber nicht das ultimative Ziel.
Genauso deutet diese „Einheit“ allerdings auch darauf hin, dass wir alle Aspekte des Lebens in uns tragen, auch die, die wir ablehnen.

Fundamental werden

Die innere Dimension des Yoga erschließt sich langsam, wenn wir erkennen, dass unsere Gefühle, Vorstellungen und Meinungen gar nicht so persönlich sind wie wir meinen, sondern, jenseits der individuellen Manifestation, Energieformen darstellen, die einen universellen Charakter haben.
Es gibt Energieformen von Wut, Hass, Freude, Eifersucht, Liebe, Zuneigung usw. (in früheren Zeiten wurden diese als Götter ausgedrückt), das ganze Spektrum der menschlichen Erfahrung, die jeder von uns erfährt.

Ob ich die „Rechten“ hasse oder die „Linken“, die gemeinsame Ebene, der verbindende Faktor auf mental-emotionaler Ebene, ist Hass und Groll, der auf eine spezifische Gruppierung gerichtet wird. Was ist wichtiger zu bekämpfen? Die Spezifizierung d.h die Gruppe, den Anderen, oder das dahinterliegende, fundamentale Prinzip? Wenn man es so betrachtet ist es immer wichtiger die tiefere Ebene zu erkennen und zu transformieren.

Das ist genau die innere Dimension des Yoga. Ein alchemistischer Prozess der Transformation von „niederen“ Energieformen (Neid, Hass, Selbstsucht…) in das Licht des Erkennens von Shiva ;).
Yoga verbindet unsere biologische, gegebene Natur, mit all den „vererbten“ Flucht- / Kampfmechanismen, Abwehrstrategien und Urängsten die in den tiefen, alten Gehirnschichten unbewusst wirken, mit dem höchsten spirituellen Potential der Befreiung und der Realisierung von grenzenloser Verbundenheit. Psychologisch ausgedrückt ist es die Verwandlung des Unbewussten und des Schattens in das pure Gold des integrierten Selbst, wir verwandeln unsere eigene Dunkelheit in Licht.

Konzeptionelles Verstehen reicht nicht

Ein als negativ erkannter Mechanismus zu verstehen reicht allerdings nicht aus, um ihn grundlegend zu verändern, obwohl es sicherlich ein erster Schritt sein kann sich zu bilden und aufzuklären. Man kann die Gründe von Krieg, Ungleichheit und Rassismus wunderbar erklären und intellektuell verstehen und viele Doktorarbeiten und Studien darüberschreiben und trotzdem hat sich – wie wir alle wissen – nicht viel verändert. Dasselbe trifft auch auf unsere inneren Blockaden und Hindernisse zu.

Die Tiefe der Erforschung hängt davon ab ob wir bereit sind mit unseren Identifikationen – und Schatten – in Beziehung zu treten, sie aufzudecken und zu integrieren.

In uns allen schlummert ein kleiner Rassist…

Nur durch eigene Erforschung, den eigenen Mut und die eigene Anstrengung finden wir unseren ganz eigenen Weg zu Einheit und Verbundenheit. Mut deshalb, weil es uns schlussendlich mit dem Unbekannten und Unsicheren innerlich konfrontiert – und mit all dem, was wir vorher nur  im Außen gesehen und abgelehnt haben. Trauen wir uns den eigenen inneren Rassisten, Sexisten, Diktator und Terroristen zu entdecken, anzuschauen, zu fühlen, anzuerkennen und zu integrieren?

Die Kraft der Identifikation und das Ich

Identifikation heißt, ich verbinde mein Selbstgefühl, mein Ich-Gefühl und meinen Selbstwert mit bestimmten Attributen und Qualitäten und Vorstellungen und definiere mich durch sie. Das „Ich“ ist aus yogischer (und neurowissenschaftlicher) Sicht keine wirklich statische Einheit, fixiert und abgekapselt, sondern setzt sich aus Erinnerungen, Erfahrungen, Zuschreibungen, und Attributen zusammen die sich immer dynamisch und in Abhängigkeit von Erziehung, Freundeskreis und anderen Umwelteinflüssen und inneren Prädispositionen gebildet haben…und veränderbar sind.

Ich identifiziere und erfahre mich als männlich/weiblich, bi, Hetero, queer, als liberal, national, progressiv, als Doktor, Arbeiter, Arm, Reich, Sozialist, Wissenschaftler, Familienmensch, Individualist, Sportler, Musiker, Kommunist, Mutter, Hindu, Christ, Jude, Deutscher, Engländer, Lehrer, Schüler, Sohn, Yogi, Yogalehrer…

Wir alle investieren in Vorstellungen, Rollen und Sichtweisen die uns Sicherheit, Stabilität, Schutz, Geborgenheit und ein gutes Gefühl vermitteln sollen. Es ist zuerst mal ein notwendiger Mechanismus und Teil jeder Persönlichkeitsentwicklung der uns als getrennte, autonome Wesen ein Gefühl von Sinn und Besonderheit vermittelt.
Manchmal als Ego ausgedrückt, tendiert es allerdings dazu unbeweglich, dicht und starr zu werden und bringt schlussendlich Entfremdung und Leiden.

Wie erkennen wir unsere Identifikationen?
Durch unsere Vorlieben und Abneigungen und den starken Meinungen, Gefühlen und Emotionen die damit verbunden sind. Diese kommen zum Vorschein u.a. wenn wir kritisiert oder in Frage gestellt werden; z.B. wenn ich mich mit der Rolle des Musikers identifiziere macht es mir unter Umständen wenig aus, wenn man mich wegen meiner saloppen Kleidung kritisiert. Wenn man mich aber offen als „schlechten Musiker“ bezeichnet trifft das meinen Selbstwert unter Umständen immens.

Weitere Hinweise:

– starke Abwehrreaktionen wie Verleugnung und Projektion
– den Drang sich zu rechtfertigen und zu verteidigen
– starkes „Recht haben“ wollen
– starkes Rationalisieren und Intellektualisieren
– innere Kontraktion, Rückzug, Taubheit
– Ärger, Aggression
– Festhalten an Meinungen und Gewohnheiten

Wir alle fühlen uns natürlicherweise zu der einen oder anderen Ansicht, Person oder Gruppe mehr zugehörig als zu einer anderen, angefangen von unserer Ursprungsfamilie. Wir haben unterschiedliche Meinungen und Einstellungen und vertreten unterschiedliche Perspektiven; und genau das macht die Welt zu einem bunten und schönen Ort.

Wenn diese „Besonderheit“, sei es Individuell oder in Form von Gruppenidentität, allerdings zum Maßstab der ultimativen Wahrheit, Sicherheit und Zuflucht wird und dadurch andere Gruppen und Meinungen verachtet, bekämpft und abgewertet werden und keine Verbindung mehr besteht zu der zugrundeliegenden Einheit, wird es destruktiv.
Die Menschheitsgeschichte ist ein Beispiel für den zerstörerischen Effekt auf kollektiver Ebene durch den Wahn von Ideologien und Gruppenidentitäten.

Yoga ist mehr als persönliche Wellness und Stressreduzierung

Yoga ist in seinem Kern nicht nur eine Praxis des persönlichen Wohlbefindens und des „Wohlfühlens“, wie wichtig das auch sein mag, sondern wir tragen im Idealfall dazu bei, die Welt um uns herum durch unser Beispiel positiv zu beeinflussen und zu verändern – eben dadurch, weil wir tief erkennen, dass wir nicht von ihr getrennt sind.

In diesem Licht gesehen ist es unmöglich, eine echte positive Kraft zu erzeugen, ohne zuerst diese vereinigende Ebene in uns selbst zu entdecken, was bedeutet, den Griff des Ego und seiner vielen Identifikationen zu lockern.

Dies kann ein unangenehmer und heftiger Prozess sein,  schließlich müssen wir das gesamte Spektrum dessen, was Leben bedeutet, von Schwarz bis Weiss, in uns selbst erfahren und fühlen und uns auf unsere eigene Verletzlichkeit einlassen.

Wie die aktuellen Diskussionen z.B. über Rassismus zeigen ist dies ein wichtiges Thema, denn solange wir nicht selbst in diesem Grund der Einheit verankert sind, oder zumindest Schritte in diese Richtung machen, und nicht durch die Unterschiede und äußeren Manifestationen hindurch das Erkennen was uns alle verbindet, werden wir immer von einem Ort der eigenen inneren Fragmentierung und Spaltung agieren beziehungsweise reagieren.

Beobachten lernen: Meditation

Die Praxis der Meditation kann ein Werkzeug werden, um innere Identifikationen zu erkennen. Wir lernen durch die Lenkung der Achtsamkeit nach Innen unsere Mechanismen, Gedanken und Emotionen zu beobachten, ohne sofort zu reagieren.
Wir schaffen einen inneren Raum der Offenheit in dem alle Bewegungen vorurteilsfrei anerkannt und gesehen werden. Ein erster Geschmack von Freiheit entsteht, wenn wir erkennen, dass wir nicht allen Gedanken und Emotionen ausgeliefert sind, sondern sie in einem Feld des Gewahrseins ziehen lassen können.
Die Vermittlung von Meditation sollte eines unserer wichtigsten Projekte auf gesellschaftlicher Ebene werden, besonders in Schulen, Jugendeinrichtungen und sozialen Brennpunkten.

Dieses Verbunden sein, jenseits von allen Grenzen zu erkennen und daraus eine gelebte Realität werden zu lassen ist auch kein Luxus, sondern vielleicht eine Frage des Überlebens. Es ist schlussendlich eines der großen Ziele des Yoga mit dem Potenzial unsere Werte, Ziele und Sichtweisen auf privater, aber auch gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Ebene grundlegend und positiv zu verändern. Wenn wir die Erde zu einem besseren, bewussteren Ort machen wollen müssen wir mit uns selbst anfangen, Schritt für Schritt.

Wir erfahren uns dann als Teil des großen, holistischen und magischen Gewebes der Natur, verbunden mit jedem Menschen, den Tieren, Pflanzen, der Erde und dem Himmel, wo alles miteinander in lebendiger Beziehung steht, und alles seinen Platz hat

Das bedeutet jedoch nicht das wir passiv alles akzeptieren und zulassen. Im Gegenteil, erst aus der gefühlten ganzheitlichen Verbindung heraus erkennen wir sehr genau die Unterschiede. Wir sehen was diesem Gewebe guttut und positive Impulse gibt und was nicht und können aus diesem direkten erkennen heraus agieren.
So stellen wir unsere ganz individuellen und einzigartigen Talente und Fähigkeiten in den Dienst dieses größeren Gewebes dessen wir Teil sind,

Die individuelle Welle erkennt sich selbst im Ozean wieder.
Unser Herz kennt das Geheimnis.

“When I was the stream, when I was the
forest, when I was still the field,
when I was every hoof, foot,
fin and wing, when I
was the sky
itself

No one ever asked me did I have a purpose, no one ever
wondered was there anything I might need,
For there was nothing
I could not
love”

Meister Eckhart

Lokah Samastah Sukhino Bhavantu
Om Namah Shivaya

much Love

Ralf Schultz

 

 

Yoga in the black forest

Yoga in the black forest

A day of yoga in the Black forest

more than just a day of stretching in the open air

🧘‍♀️🌸🧘‍♂️

The clouds parted to just the perfect degree that enabled 10 of us to enjoy a day of togetherness and yoga outdoors, whilst sensibly bumping elbows in lieu of hugs.

Ralf led an intensive extensive practice in the morning, drawing together elements of asana, pranayama, meditation, and sacred sound.

I was cooking and chanting in the kitchen and was happy to notice the increasing glow and upliftment in everyones faces as they emerged from the practice.

After our hearty meal of Dhal, coconut, tofu & veggie curry, we had a walk up the hillside overlooking the valley. It started off in excited chattering but we all then agreed that we might miss it all if we continue to talk and talk, so entered into a comfortable silence, proceeding up to the top through the forest. Immediately as if in celebration of our silence, the birds sang louder and louder, and the wind and sunlight rustled encouragingly. 🐦

The afternoon began with a tiny piece of cake each ( as more yoga asanas were to come!) and a short but profound group consideration on the power of yoga to alleviate our daily tensions.

We considered the issues of physical pain, as well as mental stressors that many of us experience, and that some of us have discovered ways other than yoga asanas like flowing water, running and even jumping up and down on a trampoline… to bring us back to the present moment.

Ralf shared beautifully his experiences where opening up also to a sense of community outside of individual yoga practice; being supported and supporting others on the journey can help to bring the inner work to life and a new meaning and depth.

🌷

And what is this inner work? and why don’t we all just find a lasting sense inner peace by sitting in a river or sharing our problems with our friends
The meaning of yoga- (roughly translated as ‘union’) – feels to me like a deep process of integration through introspection. Body, mind, emotions which are not separate from the world that we live in. So it needs a different approach, a different space to be able to access our inner dimension.

Asanas (physical movements), and a time of dedication and discipline give us strength and courage as well as a healthy system which is in needed when we start to observe our deep rooted tensions and knots.

One participant shared that she has witnessed the direct impact of high mental stress on shutting down her immune system. And perhaps many of us experienced that ourselves too.

And when we start to look into our own shadows, it can feel intense and lonely – hence through the ages – a sangha or spiritual communities have come into being to support this process. Or, just as in our sharing, the feeling of sitting with friends who listen with a non-judgmental mind and an open heart.

Its not a case of spilling out our emotions and burdening each other, but more the cultivation of seeing one another through our layers, and connecting on a heart level with one another despite our quirks and baggage…

To be able to hold one another in a space of love, understanding and conviction that they are more than the sum of emotions standing there is a the work of deep compassion.

🌸

We entered the final part of the afternoon – first by chanting a mantra of remembrance and longing. Longing to know and touch the mystery of the heart which lies beyond the grips of our mind.

A meditative yin yoga session, and Om meditation left us all feeling uplifted, connected and enriched but the whole day together.

And THEN we ate a proper piece of cake each 

Thanks to all who participated at that day.

Love Daisy
🌿🙏💗

There are just a few places remaining for the next yoga day in Gutach – on July 18th so please email info@somayoga-freiburg.de if you would like to join us.

More details on the website somayoga-freiburg.de/workshops.

There are also a just few more mats left as we reopen, starting with yin yoga with Christina. You can book the remaining classes via www.somayoga-freiburg.de/kurse-info.

If you want to explore more with us how you can deepen your inner connect through yoga, meditation and Ayurveda, then do email us…

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