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Yoga & Religion – Ist Yoga Gottesdienst?

Yoga & Religion – Ist Yoga Gottesdienst?

Yoga & Religion
Ist Yoga Gottesdienst?

Ich werde nie die Antwort vergessen, die ich bekommen habe, als ich einen jĂŒngeren Mann nach seiner ersten Yogastunde gefragt habe wie die Erfahrung fĂŒr ihn war:

„Yoga ist wie eine Mischung aus Gottesdienst und Synchronschwimmen“

Wo er Recht hat hat er Recht. Besonders der Ausdruck „Synchronschwimmen“ wirft eine neue Perspektive auf Yoga. Aber auch eben Gottesdienst: Man spielt andachtsvolle Lieder (Mantren) rezitiert Litaneien (Chants) singt zusammen, fĂŒhrt rituelle Gesten aus, der Priester (Yogalehrer) hĂ€lt eine salbungsvolle Predigt und alle bewegen sich synchron zum choreografierten Ablauf.
SpÀtestens am Ende versenkt sich die Gemeinde in die Andacht Gottes. (Meditation, Shavasana)

Desweiteren höre ich immer wieder nach einer Yogastunde ekstatische Äußerungen wie: „göttlich“ „himmlisch“ oder „herrlich“, „Ich fĂŒhle mich total verbunden“, â€žĂŒberirdisch“

Wenn das keine klaren Indizien sind!

Laut Wikipedia definiert sich Gottesdienst so:
Ein Gottesdienst ist eine Zusammenkunft von Menschen mit dem Zweck, mit Gott in Verbindung zu treten, mit ihm Gemeinschaft zu haben


Na also. Obwohl, hier kommen wir vielleicht doch mit gewissen Schwierigkeiten in Kontakt. Die erste ist natĂŒrlich: Was meinen wir eigentlich mit Gott? Und wie treten wir mit ihm in Kontakt?

Schwieriger Gottesbegriff

Gott kann ja alles mögliche Bedeuten und dadurch fast schon wieder gar nichts. Den Begriff “Gott” scheinen viele verschiedene Gruppen, Camps, Religionen und Mannschaften, fĂŒr sich zu beanspruchen und auf ihre eigene Art und Weise exklusiv zu definieren. Es gibt dann einen christlichen, islamischen, evangelikalen, methodistischen, hinduistischen, atheistischen, theologischen, psychoanalytischen, und sonstigen Gottesbegriff; mit bestimmten „special features“, Attributen und Eigenschaften die eher auf eine soziale und kulturelle Funktion schließen lassen. Religion scheint so eher eine Möglichkeit der exklusiven Identifikation, Abgrenzung und empfundenen Sicherheit zu sein als der Verbindung. Die vielen Konflikte und Kriege im Namen Gottes und von Religionen sind leider ein trauriges Zeugnis davon.

Auch wenn man sich selbst als nicht religiös betrachtet, manche sagen dazu, sÀkular und modern, ist die Kraft und Tiefendimension der Gottesidee enorm und nicht zu ignorieren.

Als Yogalehrer kann man das manchmal merken und dosiert einsetzen, um eine dahinplĂ€tschernde Yogaklasse aufzupeppen und emotional interessanter zu gestalten: Ich lasse dann das Wort „Gott“ einfließen. Es ist erstaunlich:
Die Stimmung wird gleich prÀsenter und intensiver.

Trennung zwischen Gott und Schöpfung

Nicht nur auf der Ă€ußeren auch auf der inneren Ebene: die meisten der großen monotheistischen Religionen formulieren eine Trennung zwischen Gott und seiner Schöpfung (also uns und dem Leben hier auf der Erde). Die nach außen transportierte Geschichte geht ungefĂ€hr so: (es gibt noch eine innere, gnostische, aber lassen wir die mal beiseite)

Das Heilige ist irgendwo im Jenseitigen und Transzendenten und eine Verbindung kann nur durch ein befolgen bestimmter Regeln oder durch ein Bekenntnis zu einem auserwĂ€hlten Botschafter, bzw Sohn Gottes (Jesus z.b.) hergestellt werden. Irgendwie fand ich das schon immer verdĂ€chtig. Warum er und nicht ich? Was ist so speziell an Jesus? Er war ja Zimmermann – ein ehrbarer Beruf, aber das ist Bankkaufmann oder Yogalehrer auch. Und: Gott ist nicht hier und in mir, sondern irgendwo „da draußen“? Und nur durch den Glauben an einen bestimmten Gottmenschen, kann ich auch ein bisschen teilhaben? Und wenn ich mich dann zu einer bestimmten Gruppe bekenne, die das gleiche glaubt wie ich, bin ich Teil der Gemeinde. Die anderen sind angeschmiert, weil sie nicht das „richtige“ Glauben! Seltsame Geschichte.

Ich bin das – die Sichtweise des Yoga

Yoga negiert nicht unbedingt Religion, es ist selber verwoben mit einem religiösen Ausdruck, dem des Hinduismus. Allerdings: Yoga betrachtet die Verschiedenheit der Religionen und Gottesvorstellungen als Ausdruck einer tieferen zugrundeliegender Ebene der Einheit. So stoppt Yoga nicht auf der Ebene der Manifestationen d.h. der einzelnen Religionen, sondern nutzt diese um eine tiefere Dimension zu realisieren, die universell ist. Diese Dimension kann sich unterschiedlich, in im Prinzip unendlichen Möglichkeiten, zeigen:

Verschiedenheit in Einheit.
Einheit in Verschiedenheit.

Yoga kann man verstehen als ein praktischer Weg der Realisierung der Einheit.
Aber nicht der Einheit aller Religionen (ein seltsamer, libertÀrer Wunschgedanke meiner Meinung nach), Kulturen und Gruppen, sondern von Ebenen die auf gewisse Weise wichtiger, weil essentieller, sind als die Einheit der Religionen. (und falls uns Religionen nicht damit verbinden verfehlen sie ihren eigentlichen Zweck) Diese sind:

1. Einheit aller Menschen, jenseits aller Religionen, Kulturen, Rassen, Geschlechter, Ideologien und Glaubenssystemen.

2. der Einheit aller Lebensformen, als Tier, Pflanze, Erde, Mineralien


3. die Einheit allen Seins jenseits aller Dualismen wie Individuum und Kollektiv, Sein und Nichtsein, Transzendenz und Immanenz, Geist und Materie, Mikro und Makrokosmos.

Die QualitĂ€t die uns als Menschen diese Einheit spĂŒrbar vermittelt ist Liebe.
Falls Religionen das nicht vermitteln, jenseits aller Glaubensunterschiede, verfehlt sie ihre Aufgabe und wird zu einem Faktor fĂŒr Trennung und Spaltung.

Yoga geht ĂŒber Religion hinaus

Yoga selbst ist eine Tradition mit vielen verschiedenen Perspektiven und “Schulen”. Manche sind theistisch ausgerichtet und benutzen den Gottbegriff Ă€hnlich wie in der christlichen Sichtweise, andere wiederum kommen gĂ€nzlich ohne Gottesbegeriff aus. Generell werden im Yoga Unterschiede und Differenzierungen nicht abgelehnt, sondern als einzigartige ZugĂ€nge und Chancen begriffen. Religiöse Praktiken, wie Rituale, Beten, Singen etc können benutzt werden, sind aber nicht das Endziel. Das Ziel ist ein innerer Prozess der VerĂ€nderung, der Transformation des Bewusstseins und des Herzens. Damit etwas aufscheinen kann was schon immer da war. Unsere IdentitĂ€t mit der unergrĂŒndlichen Quelle allen Seins, der Quelle aller Liebe. Im Yoga als Shiva, Bewusstsein, Purusha und vielen anderen Namen ausgedrĂŒckt. Wir entdecken Jesus in uns – als uns!

Glauben ist dafĂŒr nicht genug, Es gibt auch keine Idee der Konvertierung zu einer bestimmten Religion oder Überzeugung durch ein Bekenntnis oder einem rein Ă€ußeren Ritus. Genauso wenig wie man zum Christen wird, nur weil man einmal in der Woche in der Kirche betet wird man zum Hindu, weil man einmal in der Woche eine Yogaklasse besucht und Om singt.

Es braucht die eigene individuelle Anstrengung und Bestrebung.
Eine spirituelle Praxis, eine sogenannte Sadhana. Es braucht das Feuer der Erforschung ohne Vorurteile. Ein „nach innen schauen“ um Shiva, das „Göttliche“ in uns zu entdecken und all das zu verbrennen was dem im Wege steht. Erforschen bedeutet eine Reise ohne fixiertes Ende. Ohne dogmatisches Festhalten an einer Vorstellung, Symbol oder einem bestimmten „Gott“. Das Objekt dieser Erforschung ist man selbst und kennt kein Ende. Das können wir heute machen. Jeder fĂŒr sich und zusammen.
Jetzt!

In diesem Sinne ist Yoga der wirkliche Gottesdienst indem es das Heilige dahin zurĂŒckbringt, wo es hingehört, nicht in die Kirchen, Moscheen und Tempel, sondern in uns, als uns: in unseren Körper, in die Natur, in jedes Ă€ußere Objekt, in jeden Moment, in jeden Atemzug, in jede Begegnung und Beziehung

Oder wie Pari, ein Musiker und Satsang Lehrer es so schön formulierte:

„Shiva (Gott) steckt in deiner Hose“

In diesem Sinne!

Hari Om Tat Sat
Ralf Schultz

 

 

 

 

 

 

 

 

Ayurveda – die ganzheitliche Naturmedizin

Ayurveda – die ganzheitliche Naturmedizin

Ayurveda ist ein Gesundheitssystem der natĂŒrlichen Heilung, das, meiner Meinung nach,  jeder Yoga- und Gesundheitsinteressierte kennen sollte. Ayurveda, das seinen Ursprung in der vedischen Tradition Indiens hat, bedeutet so viel wie das Wissen ĂŒber das Leben. (Ayur = Leben, Veda = Wissen, Kenntnis).

Es ist das vielleicht Ă€lteste ganzheitliche Heilungssystem und die besterprobte “Naturmedizin” der Erde, dessen Wurzeln vermutlich ĂŒber 5000 Jahre alt sind.
Dabei ist Ayurveda weit mehr als KrĂ€uter, GewĂŒrze und Wellnessmassagen. Ayurveda kann uns einen Weg aufzeigen, wie wir ein erfĂŒlltes Leben fĂŒhren und Wohlbefinden und Harmonie in Bezug auf den Körper aber auch auf den Geist und die Seele erfahren können. Der Mensch wird in seiner Gesamtheit betrachtet und so deckt Ayurveda alle Aspekte unseres Lebens ab: den physischen, psychischen und spirituellen und hĂ€lt individuelle Empfehlungen bezĂŒglich ErnĂ€hrung, Sport, Lebensstil und spiritueller Praxis bereit.

Das ist vielleicht eine der grĂ¶ĂŸten StĂ€rken des Ayurveda:
Es zeigt uns, wie wir ein gesundes und langes Leben fĂŒhren können, und gibt uns die passenden PrĂ€ventionsmaßnahmen dafĂŒr.
Aber auch bei vielen chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Asthma, Bluthochdruck, Arthrose oder entzĂŒndlichen Gelenk- und Darmerkrankungen, zeigen ayurvedische Behandlungen erstaunliche Erfolge und immer mehr Ärzte und Kliniken nutzen ayurvedische Therapien komplementĂ€r zur Schulmedizin.

Die 5 Elemente und die Doshas im Ayurveda

Im Wechselspiel bilden die fĂŒnf Elemente in unserem physischen Körper die drei Haupt-energien (Doshas genannt):

Vata (Luft + Äther)
Pitta (Feuer + Wasser)
Kapha (Wasser+ Erde)

Diese Energien zeigen sich im Individuum als verschiedene Konstitutionstypen. Jeder hat seine ganz individuelle Zusammensetzung dieser Bioenergien. Der eine ist mehr “luftig”, der
andere hat mehr Feuer, wieder andere tragen mehr Erdenergie in sich. Jeder Mensch ist somit in der Lage, bezogen auf ErnĂ€hrung, Sport und Lebensstil, ganz eigenen Empfehlungen zu folgen. Kennen und erforschen wir die individuelle Zusammensetzung dieser Energien in unserem Körper und Geist, können wir durch passende Maßnahmen unser ganzes Potenzial entfalten.

Falls diese Doshas sehr aus dem Gleichgewicht geraten haben sie das Potenzial Krankheiten zu verursachen:

Vata verursacht Trockenheit, Steifheit, Osteoporose, Nervöse Störungen, Angst,  Abgehobensein.
Pitta verursacht Infektionen, EntzĂŒndungen, Hitze, Fieber, Ärger und Ungeduld.
Kapha verursacht Verstopfung, Übergewicht, Lethargie und Anhaftung.

ErnÀhrung im Ayurveda

Die ErnĂ€hrung ist dabei eines der wichtigsten Faktoren, weil nach der 5-Elemente-Lehre unser Körper und Geist durch die Nahrung aufgebaut, erhalten und energetisiert wird. Bestimmte Nahrungsmittel sind unterstĂŒtzend und gut fĂŒr unsere Konstitution wieder andere nicht.so sehr. Eine grundlegende Empfehlung ist, dass die Nahrung so frisch und natĂŒrlich wie möglich sein sollte, möglichst vegetarisch und möglichst selbst gekocht – mit Liebe 😉 gekochte Nahrung ist fĂŒr die meisten Konstitutionen geeigneter als Rohkost, weil das Verdauungsfeuer dadurch besser arbeiten kann.  Ein wichtiges Prinzip des Ayurveda ist es dabei, immer nach Ort, Zeit und IndividualitĂ€t vorzugehen, d.h. zum Beispiel, man nimmt vorzugsweise einheimische KrĂ€uter und Nahrungsmittel, weil sie vor Ort frisch erhĂ€ltlich sind und energiereicher und “passender” fĂŒr den Menschen hier bei uns sind.

http://ganzwunderbar.com/ayurveda-medizin-der-natur/ 

Ayurveda und Massagen

Eine besondere Behandlungsform im Ayurveda sind die Massagen mit verschiedenen ÖlprĂ€paraten. Wir leben in einer Zeit mit oft starker Belastung durch Beruf, Familie und tĂ€glichen Pflichten. Ayurvedische Massagen sind besonders gut zum Stressausgleich. Sie wirken verjĂŒngend, zellerneuernd und vitalisierend. Sie stĂ€rken das Immunsystems und unterstĂŒtzen das allgemeine Wohlbefinden von Körper und Geist und verbinden uns wieder mit innerer FĂŒlle, Harmonie und Schönheit. Die entspannenden und gleichzeitig Energie spendenden Behandlungen sind Ă€ußerst wohltuend und werden klassisch als Schönheits- und VerjĂŒngungstherapie eingesetzt. Stress reduzierend, aufbauend und einfach selbst durchzufĂŒhren ist eine Selbstmassage mit warmem Sesamöl. Dazu das Öl auf einem Stövchen leicht erhitzen und mit kreisenden und streichenden Bewegungen das Öl in den Körper einmassieren. Idealerweise 20 Minuten warten und dann abduschen. Nur wenig oder gar kein Duschgel verwenden, damit ein leichter Ölfilm auf der Haut verbleibt.
Sehr gut bei Erschöpfung und bevor man ins Bett geht.

Ayurveda und Yoga

Ein anderes praktisches Beispiel fĂŒr den Nutzen des Wissens um die eigene Konstitution ist die Yoga Praxis. Auch sie sollte in Harmonie mit unserer Konstitution sein. Jeder ist einzigartig und steht an unterschiedlichen Punkten im Leben. Das sollte sich auch in der Yoga- bzw. Asanapraxis wieder spiegeln. Es macht in diesem Zusammenhang folglich keinen Sinn, wenn ein Pitta Konstitutionstyp -eine Person, die viel Feuer in sich hat – stark dynamisch und erhitzend Asanas ĂŒbt, weil dadurch das vorherrschende Dosha noch mehr stimuliert und das innere Ungleichgewicht erhalten bleibt oder sogar grĂ¶ĂŸer wird. Bei erhöhtem Kapha-Dosha wĂ€re eine aktivierende, erwĂ€rmende Stunde besser als eine entspannte Yin Yoga Stunde und viel Vata braucht eine stabilisierende, erdende und sanfte Praxis, um den hohen Luftanteil auszugleichen. Das ist stark vereinfacht, weil auch immer andere Faktoren wie Alter, Energielevel, physische und psychische Verfassung, allgemeine LebensumstĂ€nde, das Klima, die Jahreszeit etc. eine Rolle spielen. Trotzdem kann diese Einteilung uns wichtige Anhaltspunkte zur Weiterentwicklung und Harmonisierung der eigenen Praxis liefern.

Erste Schritte mit Ayurveda

Der erste Schritt ist daher immer, die eigene Konstitution zu bestimmen, damit auf dessen Grundlage die richtige Praxis ausgearbeitet werden kann. Das geschieht am Besten in Einzelarbeit mit persönlicher Begleitung eines erfahrenen Yoga- und Ayurveda-Therapeuten. Gruppenkurse sind hierfĂŒr weniger geeignet, weil hier nur der grĂ¶ĂŸte gemeinsame Nenner angesprochen werden kann, wĂ€hrend Einzelarbeit Spezialisierung und das Eingehen auf individuelle Faktoren erlaubt.

Lifestyle und Psychologie

Ein großer Teil der Krankheiten und Beschwerden in unserer modernen Welt sind psychischer und psychosomatischer Natur, was sich in einem ungesunden Lebensstil, negativen und destruktiven Gedankenmustern und unverarbeiteten Emotionen ausdrĂŒckt. Ayurveda hĂ€lt einen Schatz an altem Wissen und Erfahrungen bereit die auf einer tiefgrĂŒndigen, ganzheitlichen Psychologie und SpiritualitĂ€t beruhen, die neue Impulse fĂŒr Harmonie, Heilung und Zufriedenheit geben können. TatsĂ€chlich sieht Ayurveda die Ursachen fĂŒr Gesundheit oder Krankheit generell vor allem in unserem tĂ€glichen Verhalten und Lebensstil begrĂŒndet.
2 Faktoren werden als entscheidend erachtet:

  1. Die Sinne:

Der falsche Gebrauch der Sinne ist einer der wichtigsten Faktoren fĂŒr den Krankheitsprozess. Die Sinne sind die eigentliche Verbindung zur Außenwelt. In unserer modernen Welt sind die Sinne zunehmend ĂŒberstimuliert und können das Aufgenommene nicht mehr adĂ€quat verarbeiten. Durch die Massenmedien, zu laute Musik und LĂ€rm, qualitativ minderwertige Nahrung und zu wenig Bewegung kommen die Doshas leicht aus der Balance. Ein einfacher Tipp: 2-3 Stunden vor dem Schlafen gehen kein Fernsehen, Computerarbeit oder gewaltvoller Lesestoff. Das kann schon Wunder wirken. Eine erste Empfehlung ist daher zuerst die QuantitĂ€t der SinneseindrĂŒcke zu senken um dann qualitativ bessere aufzunehmen. Qualitativ bessere sind vor allem EindrĂŒcke aus der Natur. Urlaub in der Natur , Wandern oder lĂ€ngere SpaziergĂ€nge sind ein guter Anfang.

  1. Der Geist:

Der zweite wichtige Faktor ist der falsche Gebrauch des Geistes und des Willens. Der Geist schließt im Ayurvedischen VerstĂ€ndnis auch die Emotionen mit ein. Negative und destruktive Gedankenmuster die Teil unserer Psyche geworden sind erschaffen exzessive Suchtstrukturen und erzeugen Leid fĂŒr uns und andere.
Die KlĂ€rung dessen und die Kultivierung von Geisteskraft und innerer Stille ist ein sehr wichtiger Punkt, wo das Ayurveda auf das traditionelle Yoga zurĂŒckgreift mit seiner Betonung von Meditation, Selbsterkenntnis und innerer Freiheit. Schlussendlich kann man sich fragen: Haben die Emotionen und Gedanken mich im Griff oder kann ich die Bewegungen meiner Psyche innerhalb eines grĂ¶ĂŸeren Gewahrseins beobachten? Wahre Zufriedenheit, KreativitĂ€t und Freiheit ist nur möglich, wenn ich die Quelle dessen in mir selbst entdecke und nicht in Ă€ußeren Faktoren vermute. Hierbei ist die Etablierung einer tĂ€glichen Meditationspraxis wichtig, die – nach und nach –  das zurĂŒckkehren in die Stille des eigenen Seins erlaubt.

Ralf Schultz

ist GrĂŒnder und Leiter von Soma Yoga Freiburg, praktiziert Yoga seit fast 24 Jahren und unterrichtet seit 20 Jahren. Er lernte Yoga und Ayurveda in Indien kennen, wo er mehrere Jahre verschiedene Yoga- und auch buddhistische Traditionen studierte. ‹Im Laufe der Zeit machte er Erfahrungen mit fast allen „modernen“ Yogarichtungen.  Gleichzeitig integriert er in seine Arbeit die grĂ¶ĂŸere Ă€ltere Tradition des Yoga, von Raja Yoga, Tantra und Vedanta ĂŒber Ayurveda bis hin zu schamanischen UrsprĂŒngen. ‹Die Vertiefung des Ayurveda erfolgte vor allem durch die direkte Zusammenarbeit und Supervision mit Vamadeva David Frawley und Yogini Shambhavi, auf dessen internationalen Retreats er ĂŒber mehrere Jahre die Yogastunden nach ayurvedischen Prinzipien leitete. Außerdem war er Leiter der ersten Yoga- und Ayurveda Therapie Ausbildung 2013 nach Dr. Frawley und Betreuer fĂŒr dessen Yoga und Ayurveda Fernkurs.

Im Soma Yoga Studio leitet er seit mehreren Jahren Yoga und Ayurveda Kurse, Retreats, Immersions und Workshops. Einen guten Einstieg in die Theorie und praktische Anwendung des Ayurveda bietet sich im Ayurveda Essentials Kurs im FrĂŒhjahr 2021

Der Artikel erschien zuerst 2015 auf dem Blog http://ganzwunderbar.com/ayurveda-medizin-der-natur/

 

 

Die Dunkle Seite der Sozialen Medien – Film Doku auf Netflix

Die Dunkle Seite der Sozialen Medien – Film Doku auf Netflix

Das soziale Dilemma – die dunkle Seite der sozialen Medien

“Das Soziale Dilemma” ist eine FilmDoku auf Netflix und gibt einen guten Einblick in die immense Dimension des Manipulations- und Suchtpotenzials von Unternehmen wie Google, Facebook, den gesamten sozialen Medien und der KI (KĂŒnstlichen Intelligenz).
Den Link findet ihr unter dem Artikel.
Gemacht wurde die Dokumentation von ehemaligen Mitarbeitern und kreativen Masterminds von Google, Facebook, Twitter und Co mit einem eigenen „Center for Human Technology“ in den USA, mit dem Ziel der AufklĂ€rung ĂŒber die Gefahren moderner Technologie://www.humanetech.com/Basierend auf einem GeschĂ€ftsmodell zur Erzielung von maximalem Gewinn durch sammeln von Daten gehen die Auswirkungen die Massen- und Social-Media-Unternehmen haben, weit ĂŒber individuelle Belange hinaus – und haben schon jetzt unsere kollektiven Wahrnehmungen der RealitĂ€t insgesamt verzerrt und destabilisierend beeinflusst und geprĂ€gt. Destabilisierung und Verunsicherung ist oft eine der verborgenen Agendas hinter gefĂ€lschten Nachrichten und Verschwörungstheorien. Dies liegt nicht so sehr daran, dass Google oder Facebook von Natur aus “schlecht” sind, sondern eher dass diese auf vielfĂ€ltige Weise, verwendet werden können und auf Algorithmen basieren, um unsere Aufmerksamkeit zu erregen und die Zeit zu maximieren, die wir vor dem Bildschirm verbringen. Der beste Weg, dies zu erreichen sind intensive, oft negative und emotional packende Inhalte, die perfekt auf den Benutzer abgestimmt sind.

Hier sind einige Forschungsergebnisse (entnommen aus https://ledger.humanetech.com/)Manche der Daten sind vorwiegend bezogen auf die USA, die aber ganz gut die allgemeine Tendenz auch hier bei uns wiederspiegeln:

* Wenn Menschen auf jemanden mit einem entgegengesetzten politischen Standpunkt treffen, beurteilen sie ihn eher als warmherzig und intelligent, wenn  sie die Ideen dieser Person gesprochen hören als wenn sie den gleichen Inhalt als Text lesen. Leider sind viele Social-Media-Plattformen derzeit so konzipiert, dass sie sich auf Texte konzentrieren, die Wahrscheinlichkeit einer echten Diskussion und Debatte so verringern und die Möglichkeit einer Polarisierung erhöhen.

* 6X schneller

Fake News verbreiten sich sechsmal schneller als echte Nachrichten. Laut Forschern liegt dies daran, dass gefÀlschte Nachrichten unsere Aufmerksamkeit mehr auf sich ziehen als authentische Informationen: Fake News haben normalerweise einen höheren emotionalen Inhalt und enthalten unerwartete Informationen, was zwangslÀufig bedeutet, dass sie hÀufiger geteilt und erneut veröffentlicht werden.

* 45%

Laut Untersuchungen der Carnegie Mellon University stammen 45% der Tweets ĂŒber das Corona-Virus von Bots, die gefĂ€lschte Informationen verbreiten. Eine Analyse von mehr als 200 Millionen Tweets, die seit Januar 2020 erstellt wurden, zeigt darin mehr als 100 falsche ErzĂ€hlungen, Unterstellungen und unhaltbarer Verschwörungstheorien.

* Wut und Ärger ist die Emotion, die sich in sozialen Medien im Vergleich zu allen anderen Emotionen am schnellsten und am weitesten verbreitet. Infolgedessen haben diejenigen, die verĂ€rgerte Nachrichten veröffentlichen, unweigerlich den grĂ¶ĂŸten Einfluss, und Social-Media-Plattformen werden tendenziell von Wut, Frust und Ärger dominiert.

* Jedes Wort moralischer Empörung, das einem Tweet hinzugefĂŒgt wird, erhöht die Rate der Retweets um 17%. Es ist sehr wenig Aufwand erforderlich, um das emotionale Gleichgewicht in Social-Media-RĂ€umen zum kippen zu bringen und die weitere Polarisierung zu beschleunigen.

Durch die Corona Pandemie ausgelöst, ist die Auswirkung auf individueller, sozialer und kollektiver Ebene ein allgemeines GefĂŒhl von Unsicherheit, Misstrauen, Polarisierung, Entfremdung und Empathieverlust. Wenn sich eine kritische Masse von Menschen nicht mehr auf Grundprinzipien gemeinsamer “Wahrheiten” und moralischer und ethischer Werte einigen kann, schafft die daraus resultierende Unsicherheit und Angst ein Vakuum, das der ideale Grund fĂŒr Nihilismus oder Fanatismus ist. Psychologisch gesehen ist es sehr schwierig, lĂ€ngere Zeit ohne den stabilen Boden gemeinsam geteilter Werte zu bestehen, insbesondere wenn das Ich-GefĂŒhl und SelbstwertgefĂŒhl aus der Identifikation “externer” Quellen wie anderen Personen, Gruppen oder dem Status abgeleitet wird und kein grĂ¶ĂŸerer Identifikationsrahmen mehr zur VerfĂŒgung zu stehen scheint. Schon jetzt zeigen sich aufgestaute Wut und Frust in sozialen Unruhen, gesellschaftliche Spannungen, Hassposts und eine allgemeine Absenkung der Hemmschwelle verbaler und körperlicher Gewalt. Ein weiterer Grund ist, daß Beziehungen und Begegnungen mit anderen und deren Ideen immer abstrakter, d.h virtueller stattfindet, ohne wirklichen direkten Kontakt und Austausch. Das ist der ideale NĂ€hrboden fĂŒr einfache, auf den ersten Blick haltgebende und verlockende Ideologien und Ideen, die vorwiegend auf Antagonismen beruhen. D.h. jemand anderes ist schuld oder verantwortlich fĂŒr die Misere, in der man persönlich oder kollektiv drinsteckt. Und die Lösung ist eine Eliminierung, Reduzierung, Beseitigung des Schuldigen.
Dann wird alles gut.
Das ist extrem gefÀhrlich wie der Blick in die Geschichte zeigt.
Egal ob sich die Ideologie rechts, links, konservativ, sozial, spirituell oder religiös etc, etc kleidet.

Der gelenkte Konsument

Massenmedien, Social Media und unser Konsumorientiertes Leben unterstĂŒtzen genau diese Tendenz in uns: Wir orientieren uns im Außen ohne eigene Selbstreflektion. Wir werden passive Konsumenten, welche von anderen Menschen und Interessen gelenkt werden, ohne dass wir es bemerken. Wir werden grĂ¶ĂŸtenteils lethargische Zuschauer, zufrieden damit auf gelieferte Inhalte zu reagieren, meist in Form von Zustimmung oder Ablehnung, Daumen hoch oder runter. Wir ĂŒbernehmen starke Überzeugungen oder eine bestimmte Weltsicht, die zu unserer Erfahrung werden. Und uns ablenken von den eigenen Themen und Problemen die wir vorwiegend bei anderen (Personen oder Gruppen) verorten. Wir haben eine Empörungs-und Wutkultur geschaffen und die modernen Technologien spielen eine nicht zu unterschĂ€tzende Rolle darin. Massenmedien und Virtual Reality erschaffen starke mentale und emotionale Reaktionsketten, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen und neurophysiologische KreislĂ€ufe bis in tiefe Gehirnareale verĂ€ndern – und so abhĂ€ngig machen.
Und sie machen uns radikaler:

Bei der Analyse von ĂŒber 2 Millionen Empfehlungen und 72 Millionen Kommentaren auf YouTube im Jahr 2019 zeigten die Forscher, dass die Zuschauer konsequent von moderaten zu extremistischen Videos ĂŒbergingen. Auf YouTube durchgefĂŒhrte Simulationsexperimente zeigten, dass das Empfehlungssystem die Zuschauer zu politisch extremen Inhalten fĂŒhrt. Die Studie stellt “ein umfassendes Bild der Radikalisierung der Nutzer auf YouTube” fest.

30% der 18- bis 44-JĂ€hrigen sind besorgt, wenn sie Facebook in den letzten 2 Stunden nicht ĂŒberprĂŒft haben. Eine kĂŒrzlich durchgefĂŒhrte Umfrage unter ĂŒber 2.000 amerikanischen Erwachsenen zeigt eine hohe Inzidenz potenzieller Warnsignale fĂŒr Facebook-Sucht, insbesondere bei 18- bis 44-JĂ€hrigen, von denen 30% Angst haben, wenn sie Facebook 2 Stunden lang nicht gecheckt haben.
Auserdem: 31% haben angeben, Facebook wÀhrend der Autofahrt und 16% beim Liebesspiel zu checken.

Was tun?

Prinzipielles:

  • Zeit in sozialen Medien und im Fernsehen kontrollieren und reduzieren
  • Aufmerksamkeit ist unser grĂ¶ĂŸtes und kraftvollstes Gut. Das worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken bekommt mehr Kraft.
  • Aufmerksamkeit, das bedeutet, Energie und Kraft, nicht auf negative und destruktive EinflĂŒsse
  • FĂŒr die eigenen GefĂŒhle und Gedanken Verantwortung ĂŒbernehmen

Bewusstsein und  die FÀhigkeit zur Selbstbeobachtung erhöhen:

  • Werde dir bewusst, was du denkst und fĂŒhlst.
    bemerke was und wie etwas in dir Wut, Zweifel und Empörung auslöst.
    Was sind die Auslöser und was passiert innerlich?
  • Erforsche, wen und warum du jemanden ablehnst, beschuldigst oder sogar hass
  • Versuche herauszufinden, warum etwas in dir das vielleicht sogar mag und daraus ein GefĂŒhl der Überlegenheit gewinnt.
  • Werde dir der SuchtqualitĂ€t bewusst die hohe (negative) emotionale ZustĂ€nde haben
  • Untersuche, wann welche Emotionen durch Ă€ußere Ereignisse oder Menschen ausgelöst werden
  • Erforsche welche Rolle die Sinneswahrnehmungen spielen und wie sich diese auf Gedanken und Emotionen auswirkt.
  • Untersuche den Antrieb, dich sicher fĂŒhlen zu wollen – und wie Überzeugungen, Meinungen und Abwertungen dieses BedĂŒrfnis zu erfĂŒllen scheinen.
  • Untersuche, ob du dich Unsicher und oft als Opfer der UmstĂ€nde fĂŒhlst
  • Bemerke wĂ€hrend Interaktionen und Beziehungen ob du dich oft schuldig fĂŒhlst oder defensiv

NegativitĂ€t reduzieren und positive EinflĂŒsse verstĂ€rken

  • Verbringe mehr Zeit in der Natur und mit natĂŒrlichen (Sinnes-) EindrĂŒcken
  • Geh raus und verbinde dich mit echten Menschen
  • Finde Sinn und Selbstwert jenseits der virtuellen Welt
  • verstehe, vergib und heile dich selbst, bis du dich vollstĂ€ndig akzeptierst hast
  • Stabilisiere dich in Stille und Unwissenheit durch Meditation und Yoga
  • Entdecke deine Talente und Gaben
  • Lasse deine Empfindlichkeit und Weichheit zu.
  • Finde Zufriedenheit und Dankbarkeit fĂŒr was du hast.
  • Finde deinen eigenen Verstand und dein eigenes Wissen – verlasse dich nicht auf das, was andere sagen (oder posten)
  • Suche nach positiven, kreativen und konstruktiven Menschen oder Gruppen, halte dich von den anderen fern
  • Konzentriere dich auf ganzheitliche, mitfĂŒhlende und verbindungsbasierte Ideen ‹ und Werte

Yoga & Ayurveda schaffen Verbindung

Yoga, Pranayama, Mantra und Meditation können helfen unsere Energie wieder mit neuen Perspektiven ins fließen zu bringen. Sich in einer Yogaklasse mit anderen zu verbinden und gemeinsam positive Kraft zu schöpfen ist eine wichtige UnterstĂŒtzung. Das wichtigste ist vielleicht, sich wieder aus dem Kopf ĂŒber den Körper in das Herz zu bewegen. Das Herz ist hier nicht nur ein Symbol von MitgefĂŒhl und Empathie, sondern auch unsere ganzheitliche ErkenntnisfĂ€higkeit, wodurch wir uns mit einer grĂ¶ĂŸeren und fundamentaleren RealitĂ€tsebene jenseits sozialer und kollektiver Differenzierungen verbinden.

Das Fazit aus dem Film könnte sein:
Wenn wir es nicht schaffen uns mit allen Menschen, egal welcher Meinung und Ansicht zu verbinden und uns als eine Menschheitsfamilie zu begreifen, werden wir nicht unsere gemeinsamen kollektiven Probleme lösen können. Und ohne dass wir moderne neue Technologien vom Profitgedanken trennen und dann einsetzen um VerstĂ€ndnis, Toleranz, Gesundheit und MitgefĂŒhl zu fördern wird es fast unmöglich. Das ist nur möglich wenn wir alle die Werte und die Richtung in der wir gemeinsam gehen wollen in uns selber stĂ€rken und leben. Meditation und die FĂ€higkeit seine Gedanken und Emotionen zu beobachten sind hierbei ein wichtiger erster Schritt.

Lokah Samastah Sukhino Bhavantu

Mögen alle Wesen, alle Menschen, alle Tiere, alle Pflanzen, alle Welten usw. glĂŒcklich, gesund, frei und in Frieden sein, und möge ich so viel wie möglich dazu beitragen!

Ralf Schultz

https://www.humanetech.com/the-social-dilemma

https://www.humanetech.com/

 

When a wasp can kill you!

When a wasp can kill you!

It happened again. I just got stung again by a wasp and I am highly allergic.
For God’s sake!

After returning from a short intensive care in the nearby hospital, the third time so far, I thought I’d share some reflections:

Yes, I am fine, the combination of compassionate attentive ‘wateringâ€™đŸ’ŠđŸŒ± and caring with ice cream and delicious plum cake🍰 from Daisy that followed the trippy mixture of highly effective chemicals (to prevent allergic shock) streaming through my veins, left me with quite a laid back feeling of expansiveness, relaxation and non-thinking.

Nice…maybe thats the drug based medical idea of enlightenment in the 21th century
?
Seriously though in times like these, despite a certain alternative lifestyle, you feel suddenly very aware and grateful of modern medicine!

It’s a interesting thing to realise, that you can die from a little insect which is all the time around you…at least in summer…(or, just imagine, a virus;) which is even smaller and you can’t see) and that you, in the blink of an eye, can lose control over “your” Body completely.

He is just doing his own thing…
And “You” or the so called “I” has no influence on it at all…
The same is true with the mind. Although of course I had some thoughts of worry, they appeared distant and insubstantial and in no way “gripping” or able to explain anything or to give any “meaning” of what was happening.
Instead there was more a sense of a pertaining field of, one could say, presence, which seemed to be nothing special or specific.

I’ll have to ask Ramana Maharshi again on this 😀

In a certain strange way this experience was also very relaxing because there is nothing anymore to do,  to improve, to prevent or to do better or to change…the wasp has stung, the deed is already done…now you can only surrender to whatever may come.

Surrender is the one ‘action’ that can bring peace. To realise the fragility of life and the utter insignificance, from a certain perspective, of the “I” is a humbling experience.

It is really like this: the experience of life can end at any time, and “I” have no influence whatsoever about that. (in the same way I had no command about my birth).
I wonder: Am I not the center of the Universe? The focal point, the most important thing? Does not life owe me something? happiness, gratification, fulfilment of my desires, at least 80 years of having food, shelter, money and a so called “good life”?

So, wasps for me, are also a good reminder of that…a hidden fierce Zen Teacher…🐝

that Life is always a life-threatening affair and nothing can be taken for granted! …somehow within that notion, I suspect, lies the root of its immense beauty đŸŒŒ

In the words of the Poet Wallace Stevens:

Death
is the mother
of beauty;
hence from her,
alone,
shall come fulfilment
to our dreams
and our desires

From that acknowledgement of the impermanent and unknown nature of life, springs gratitude, connection and compassion. It’s hard to feel grateful for something when it is permanent. It is soon taken for granted; it is always there. Something permanent is the most boring and constricted thing ever.

So I guess, it helps to see some aspects of life as they are and to meditate on them:

* we try in all possible ways to find something safe and permanent
(and on a certain psychological level this is needed)

* on a fundamental level life is an unknown mystery and impermanent

* on the same level Life is not a very personal affair. Life is universal
and we do know not much about it.

How the hell to open up and attune to that?
I think it is only possible when one allows the suffering of the individual separate existence in form of limitations, insecurity’s and fears, to be seen and felt.

Thats not to say that I regard myself as fearless. On the contrary. I have always had a palpable fear of dying. But if I look at it closer, it is more the fear of losing.
Fear of losing the experience of this life, the loved ones, the cherished feelings, the sensory pleasures. Of losing this very person I invest so much in.

Myself

The deep fear right on the bottom of existence of:
not to be at all.

How to walk on this edge: the abyss of death and annihilation on one side and the comfort of the known on the other?
I have no idea, but it looks like they are two aspects of one and the same thing!
And as long as we are not accepting death as part of the whole, we cannot fully experience life.
And as long as we are not surrender “myself” to life and death itself, we suffer!

As the Tao Te Ching says:

Return is the movement of the Tao
Yielding is the way of the Tao
All things are born of being
Being is born of non-being

I personally think people in older times had a much more acute awareness of the dangers and insecurities of life. But also, much more acceptance of that fact.
Just imagine: no antibiotics, a simple infected wound could mean death.
And I suspect that they were in some respect much more aware and alert.

Awareness comes with necessity.

Today, we have a virus (or wasps) and everybody for some reason thinks that this is somehow unfair,  that it should not be, that it is almost “anachronistic” in our high-tech time.
Well, maybe we need every now and then a reminder that we, as humans, are mortal biological beings and integral part of a greater organism called nature.
This realisation could even have a certain healing effect to our assumption that everything is in our control and command.

Meanwhile I retreat in the consumption of the aforementioned plum cake
 😋
…and i hope that the wasps will stay away!

Artikel von Ralf “Die Verschwörung des Geistes” in der neuen Ausgabe der Yoga Aktuell!

Artikel von Ralf “Die Verschwörung des Geistes” in der neuen Ausgabe der Yoga Aktuell!

Artikel von Ralf “Die Verschwörung des Geistes”

in der neuen Ausgabe der Yoga Aktuell

Yoga Aktuell August 2020

Wie der Geist die Welt erschafft: Eine yogische Sicht auf unsere Wahrnehmung – und auf die Natur von Verschwörungstheorien in einem grĂ¶ĂŸeren Zusammenhang. In Krisenzeiten erwĂ€chst aus dem Drang, die Ursachen fĂŒr die gegenwĂ€rtige Situation herauszufinden, eine beinahe sĂŒffisante Freude an der Vermutung, es mĂŒsse irgendeine Art von Verschwörung hinter all dem stehen. Und tatsĂ€chlich halte ich das fĂŒr ziemlich zutreffend. Hinter den Kulissen sind auf vielen Ebenen versteckte Absichten, Begehrlichkeiten und Interessen am Werke, die an der OberflĂ€che nicht sichtbar sind. Unsere tieferen Gedanken, Motivationen, Ängste, Hoffnungen und Ambitionen bleiben grĂ¶ĂŸtenteils im Verborgenen. Aus yogischer Perspektive ist die Welt eine Manifestation unserer Überzeugungen, Vorstellungen, Meinungen, Werte und Entscheidungen, die ihren Ursprung im Geist nehmen….

Lese hier den ganzen Artikel auf Yoga Aktuell (nur mit Abo)

Reconnecting to Nature: Wonder & Self Healing

Reconnecting to Nature: Wonder & Self Healing

 

 

Liebe Freunde, Yogis & Yogins, 

habt Ihr heute schon den Duft einer Blume aufgenommen, den Vögeln gelauscht oder kĂŒhles Gras zwischen den Zehen gespĂŒrt? Habt Ihr genossen, wie Wasser den Körper erfrischt, oder Euch fĂŒr einen Moment in der Weite des Himmels verloren? Unsere Aufmerksamkeit ist unsere grĂ¶ĂŸte Kraft. Wo auch immer wir sie hinlenken, das nĂ€hren wir. Aber nicht alles, womit wir uns tĂ€glich beschĂ€ftigen, nĂ€hrt auch uns. Durch spirituelle Praxis und Meditation verfeinern wir unsere Wahrnehmung und kommen in Kontakt mit unserer Intuition, die uns hilft, bewusster zu spĂŒren, was uns gut tut und womit wir uns wirklich beschĂ€ftigen wollen. 

Es ist kein Zufall, dass viele Yogis sich in die Natur zurĂŒckzogen, um sich ihrer Sadhana zu widmen – in die Berge, WĂ€lder oder an FlĂŒsse. Die Impressionen, die wir in der Natur aufnehmen, harmonisieren den Geist und rufen subtilere GefĂŒhle hervor, die uns auf dem Weg der Selbsterforschung unterstĂŒtzen. Alles Leben ist die spielerische Manifestation von Shakti. Wenn wir das Spiel der Elemente bewusst wahrnehmen, dann verbinden wir uns mit deren subtilen Energien in uns selbst. Diese Verbindung bringt Heilung, Balance und lĂ€sst uns in einen natĂŒrlichen Zustand von Entspannung und Offenheit fallen. 

Wir zelebrieren die Schönheit und FĂŒlle der Natur in den nĂ€chsten Wochen, und Ihr seid herzlich eingeladen, dabei zu sein: to stop and smell the roses.

With Love, 

Jai Shakti Ma

Sundari Ma, mit Ralf und dem Soma Yoga Team

 

“Everyone should have themselves

regularly overwhelmed by Nature.” 

~ George Harrison

 

Auf unserem „Healing Herbs Walk“ wirst du in einem wunderschönen Tal nahe Freiburg eine Vielzahl heimischer HeilkrĂ€uter kennen lernen. Die Verwendung von HeilkrĂ€utern in KĂŒche und Hausapotheke ist eine wunderbare Möglichkeit, sich mit der FĂŒlle und Schönheit der Natur zu verbinden und SelbstheilungskrĂ€fte anzuregen. Jede Pflanze verfĂŒgt ĂŒber eine bestimmte Essenz und Energie (Shakti), die in ihr wirkt. Diese Pflanzen-Essenzen sind kostbare Heilmittel und unterstĂŒtzen den Prozess yogischer Transformation. Um die Sommersonnenwende ist die Kraft der blĂŒhenden Heilpflanzen sehr stark. Sundari Ma stellt ein paar ihrer Lieblings-KrĂ€uter vor und Du lernst, wie Du sie als sanfte Medizin verwenden kannst, um Balance und Wohlbefinden aufrechtzuerhalten.

Am 15. August wird es einen zweiten „Healing Herbs Walk“ geben. Inhaltlich anders, da andere Pflanzen blĂŒhen werden. Bei Regen wird der KrĂ€uter-Spaziergang verschoben. 

Bitte frĂŒhzeitig melden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist!

Mitbringen: Wasser & kleinen Snack / Feste Schuhe / Notizblock / Unterlage zum Sitzen 

Datum: Sonntag, 12. Juli & 15. August, 15-18 Uhr

Kosten: 28,00 Euro, inklusive hausgemachtem Blissball

Anmeldung: info@somayoga-freiburg.de, 0761 285 3869

Foto: Rotklee, aufgenommen von Prema Landbauer. Juni 2020 ♄

 

“The goal of life is to make your heartbeat match the beat of the universe, to match your nature with Nature.” 

~ Joseph Campbell

 

Outdoor Yoga Tag im Schwarzwald

Samstag, 18. Juli (ausgebucht) & Sonntag, 23. August, 10-17 Uhr

mit Ralf Schultz & Daisy Bowman

Good News! Nach dem wunderbaren ersten Yoga Tag, wird es zwei weitere Praxistage aller Aspekte des Yoga – Asana, Pranayama, Meditation und Mantra – in der Natur geben. Eine wunderbare Möglichkeit, die eigene Praxis und Reise zu vertiefen, Inspiration zu bekommen und sich wieder zu verbinden und aufzuladen nach der Lockdown Zeit – natĂŒrlich unter Einhaltung der vorgegebenen Vorsichtsmaßnahmen. Der 18. Juli ist bereits ausgebucht, aber Warteliste ist möglich!

UngefÀhrer Tagesablauf:

10.00 – 12.00 Uhr: Meditation, Mantra und Yogapraxis

12.00 – 12.30 Uhr: Soma Pranayama

12.30 – 14:00 Uhr: Mittagessen

14.00 – 15.00 Uhr: Talk, Dialog

15.00 – 17.00 Uhr: Yogapraxis, Pranayama, Mantra & Meditation

Der Tag wird nahe Gutach auf einem abgelegenen Hofanwesen durchgefĂŒhrt (ca. 25 min. von Freiburg). Wir werden viel draussen im Kontakt mit den Elementen praktizieren, zusammen essen und Sein. Inklusive gesundem vegetarisch / veganem Essen und Trinken – gekocht von Daisy. Nur bei gutem Wetter!

Begrenzte Teilnehmerzahl (max 8 TN)

Kosten: 70€

FĂŒr mehr Info, Anmeldung und Anfahrtbeschreibung:

Email an: info@somayoga-freiburg.de

oder T: 07685-9138097

Hier ein Blog Artikel von Daisy ĂŒber den letzten Outdoor Tag: yoga-in-the-black-forest

 

 

 

 

 

Outdoor Yoga Tag fĂŒr Yogalehrer

09. August 

Ein spezielles Angebot fĂŒr alle interessierten Yogalehrer, egal mit welchem Background und welcher Tradition, um sich gemeinsam auszutauschen, zu praktizieren und zu verbinden. Mehr Infos bald!

 

“Filled with visor, filled with Soma, filled with energy that increases Ojas, I have found all the herbs for our well-being.” 

~ Rig Veda

 

Soma Rasa – Ayurveda Basis Kurs

Selbstheilung von Körper & Geist

 

Nachdem wir unseren beliebten Ayurveda-Kurs wegen des Lockdowns verschieben mussten, freuen wir uns, Euch nun die neuen Termine mitteilen zu können!!

* 26./27. Sept 2020

* 31. Okt/01. Nov 2020

* 28./29. Nov 2020

Du bist auf dem yogischen Weg der Selbsterforschung? Du interessierst Dich fĂŒr die Ă€lteste, holistische Heilkunst der Welt? Du willst dich selbst, deinen Körper und deinen Geist besser kennenlernen und ver­stehen? Dich interessiert eine ganzheitliche, spirituell orientierte Lebensweise? Du sehnst dich nach SelbstfĂŒrsorge, Selbstheilung und innerer Balance? Du suchst nach Möglichkeiten, loszulassen und neue Energie zu tanken? Du willst die Geheimnisse der ayurvedischen KĂŒche erfahren? 

Dann ist diese “Study & Practice” Kurs etwas fĂŒr dich!

Mehr Infos: https://somayoga-freiburg.de/ayurveda-ausbildung/

 

 

OM
Asato ma sat gamaya
Tamaso ma jyotir gamaya
Mrityor ma amritam gamaya  
 
Lead me from unreal to Real
Lead me from darkness to the Light
Lead me from the fear of death to knowledge of Immortality
 

OM Shanti Shanti Shantih

 

 

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